Sexuelle Integrität
Der Wunsch nach erfüllter Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Respektlosigkeit, Verletzungen, Missbrauch und Gewalt (zer)stören die körperliche wie seelische Balance.
Die (Wieder-)Herstellung der Wertschätzung ist Grundlage für die (sexuelle) Selbstbestimmung und ein erfülltes Leben.
Integer – ein beinahe vergessenes Wort!
Von einer Person, die im Berufsleben steht, wird Integrität erwartet: Ehrlich zu sein, sich mit den Leitbildern der Firma zu identifizieren, Korruption abzulehnen, über jeden Verdacht erhaben zu sein. Ein integrer Mitarbeiter, eine loyale Mitarbeiterin wird geschätzt und ist vertrauenswürdig.
Wünscht sich nicht jede Person, dass man ihr ehrlich begegnet, ihre Wertvorstellungen teilt, sie nicht hintergeht und sie Wertschätzung wie Vertrauen erfährt?
Integer, dieses beinahe vergessene Wort bedeutet in der Psychologie, unversehrt zu bleiben, untadelig zu handeln. Das Prinzip der Integrität sollte nicht nur in der Arbeitswelt gelten, sondern alle Lebensbereiche durchdringen, wie zum Beispiel Ethik oder Sexualität. Jede Person hat das Recht (auch im juristischen Sinn), in der Begegnung mit anderen unverletzt, also «unversehrt», zu bleiben. Dies ist die Voraussetzung für die eigene Integrität im Sinne der Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen, also auch in der Sexualität.
Seelische «Trümmer»
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Bild: Pixabay
MAG. RUTH-SUSANNE NIEDERMAIER, Wels, A, Pädagogin, psycholog. Beratung
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