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Optimismus tut gut

«Ich kann die Nachrichten nicht mehr hören und sehen. Überall gibt es doch nur noch Kriege und Grausamkeiten, Katastrophen und bedrohliche Zukunftsaussichten.

Bin ich froh, dass ich schon so alt bin! Da werde ich hoffentlich nicht mehr viel von dem erleben, was auf die Menschheit zukommt.»

So oder ähnlich höre ich es immer wieder in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, wenn es um die Zeit geht, in der wir leben. In der Tat sieht es ja eher düster aus, wenn wir auf das Weltgeschehen blicken. Wie soll da Optimismus aufkommen?

«Geh aus, mein Herz, und suche Freud‘ in dieser lieben Sommerzeit…»

Anlässlich eines Kongresses bin ich Ende April für drei Tage in Bad Wörishofen, der weithin bekannten Stadt des «Wasserpfarrers» und Naturheilkundlers Sebastian Kneipp. Der Kurort erstrahlt unter einem Himmel, auf dessen Blau die Bayern so stolz sind, und angesichts des Blütenmeers an Frühlingsblumen kommt mir dieses Lied von Paul Gerhardt in den Sinn, wo es in der zweiten Strophe heißt: «Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide.» Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und andere Frühlingsblumen – für uns sind sie die üblichen Frühlingsboten, in üppigen Gruppen gepflanzt, die es im Dutzend billiger zu kaufen gibt.

Als Paul Gerhardts Lied im Jahr 1653 erstmals im Druck erschien, war das ganz anders.

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URSULA WEIGERT Neufahrn b. Freising, D, Logotherapeutische Lebensberaterin, Trauerbegleiterin

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Wege aus der Depression

Die ganzheitliche Anti-Depressionskur – NewstartPlus praktisch

Depression, Burnout und chronische Müdigkeit gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. In der Schweiz sind davon über 500 000 Menschen behandlungsbedürftig betroffen. Meistens werden ihnen bloss Psychotherapie und/oder Medikamente angeboten. Alternative wirksame Behandlungsmöglichkeiten sind zwar vorhanden, werden aber in weniger als 5 % der Fälle durchgeführt.

  • Was sind die Ursachen dieser gewaltigen Epidemie?
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«Mutmacher» braucht die Welt

Es ist erstaunlich, wie Lob unser Leben und das Leben von anderen erhellt.

Nachdem ich zwölf sehr glückliche und prägende Jahre in Spanien verbracht habe, bin ich mit 17 in die Schweiz zurückgekehrt. Ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Jugendlichen. Nicht nur das warme Klima, 300 Tage Sonne pro Jahr und den Duft von Meer, Pinienwäldern und blühenden Orangenhainen habe ich zurückgelassen, sondern auch all meine Kollegen und Freunde, mein ganzes soziales Netz.
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Zehntausende Kinder mit alkoholabhängigen Eltern

In der Schweiz wachsen mehrere zehntausend Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf, wie Sucht Info Schweiz in einer Medienmitteilung schreibt. Die Kinder seien mit ihren Sorgen oft alleine und das Leiden begleite sie häufig ihr Leben lang. „Boby“, der kleinen Hund aus dem gleichnamigen Bilderbuch zur Sensibilisierung von Eltern und Kindern für die Thematik, wird seit dem 21. November in allen Poststellen in Form eines Schlüsselanhänger gratis abgegeben. „Boby“ soll den betroffenen Kindern eine Stimme geben und ihre Eltern für die Problematik sensibilisieren.
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Vergebungsforschung beweist: Vergebung ist lernbar

In den letzten Jahren wurde das Wesen und die Wirkung von Vergebung zunehmend wissenschaftlich erforscht. Unter anderem stellt sich auch die Frage, ob Gruppeninterventionen (z.B. Seminare) um Vergebung zu lernen und anzuwenden hilfreich sind. Von verschiedenen Teams sind bisher eine Reihe von Studien publiziert worden. Dabei konnte ein positiver Effekt von Vergebungsprogrammen nachgewiesen werden, sowohl für alte und junge Menschen, für Männer und Frauen, für Katholiken und Protestanten, sowohl bei Suchterkrankungen, bei körperlichen Problemen wie Herzerkrankungen und auch bei Beziehungsproblemen.
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