Krebsdiagnose führt häufig zu Depression
Zwischen 20 und 50 Prozent aller Krebspatienten entwickeln behandlungsbedürftige depressive Störungen, 9 bis 24 Prozent sogar eine Majore Depression.
Länger anhaltende Symptome wie Konzentrationsstörungen, Minderwertigkeitsgefühle oder Hoffnungslosigkeit sollten behandelt werden, da die Übergänge von seelischen Tiefs zur manifesten Depression meist fliessend sind. Zudem vermindern depressive Versimmungen nicht nur die ohne hin schon eingeschränkte Lebensqualität der Krebskranken, sondern verschlechtern zudem die Therapiemotivation sowie Compliance und damit auch die Prognose. Als hilfreich haben sich individuelle psychoonkologische Betreuung sowie die soziale Unterstützung durch Familie und Freunde herausgestellt.
Quelle: Pasquini M et al. (2007) Depression in cancer patients : a critical review. Clin Pract Epidemiol Ment Health 3:2., in Psychiatrie & Neurologie 3.2008
zitiert in: http://medmedia.ch, 24.03.2011
Bild: uschi dreiucker / pixelio.de
Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:
Bewegung im Gehirn (Über neuronale Plastizität)
Die Gehirnentwicklung ist ein lebenslanger Prozess. Dieser Artiekl zeigt an praktischen Beispielen auf, wie sie diese positiv beeinflussen können.
mehr lesen
Lebenskunst Ruhe – den gesunden Rhythmus finden
Schneller, schneller, 
immer mehr ...
Unser Leben wird immer hektischer. Sowohl während der Arbeit als auch in der Freizeit steigen Erwartungen und Ansprüche. Es wird immer mehr in immer kürzerer Zeit verlangt. Der Stresspegel steigt, und viele spüren, dass ihnen Stress schadet. Stressbedingte Erkrankungen sind an der Tagesordnung.
mehr lesen
Jeder 12. Todesfall alkoholbedingt
Bern/Schweiz, 03.07.2013/APD. Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen, heisst es in einer Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit BAG und von Sucht Schweiz von 1997 bis 2011 durchgeführt wurde. „Im Jahr 2011 sind dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle“ seien durch chronisch starken Alkoholkonsum bedingt, der bei Frauen bei Einnahme von durchschnittlich zwei und bei Männern bei vier Standardgläsern pro Tag (20 bzw. 40 Gramm reiner Alkohol) beginne.
mehr lesen
Kein Alkohol in der Schwangerschaft!
Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt schwangeren und stillenden Frauen ganz auf Alkohol zu verzichten. Gesundheitsbehörden anderer Länder definieren eine vertretbare Höchstmenge. Gibt es überhaupt eine solche?
mehr lesen
