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Von Schlaf und regelmäßiger Erholung

Schlaf- und Ruhemangel Von der Schlafforschung wissen wir, dass einem erschöpften Verstand mit größerer Wahrscheinlichkeit schwere Fehler unterlaufen.

In den meisten Gesellschaften auf der Erde ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung heute von Schlafmangel betroffen. Sowohl in den USA als auch in Europa gehört Müdigkeit zu den 10 häufigsten Gründen für einen Arztbesuch.

Das Bedürfnis, sich auszuruhen und zu entspannen, scheint am größten zu sein, wenn offenbar keine Zeit dafür da ist. Ohne Ruhe und Entspannung leiden jedoch alle Menschen unter kognitiven Einschränkungen. Wer müde ist, wird ineffektiv, langsamer, weniger sicher und macht mehr Fehler. Um dauerhaft «ganz oben mitspielen» zu können, brauchen wir jede Nacht ausreichend Schlaf. Es hat viele Versuche gegeben, durch die Verlängerung der Arbeitswoche und des Arbeitstags die Produktivität zu steigern. Sie alle sind gescheitert, weil jeder von uns aus physiologischen Gründen seine tägliche Ruhe, einen freien Tag pro Woche und einen erholsamen Jahresurlaub braucht. Für geistige Bestleistungen und reichlich Energie müssen wir das erfrischende Geschenk des Schlafs genießen.

Wenn unser Gehirn müde genug ist, fallen wir unfreiwillig in den Schlaf. Diese kurzen Erholungsphasen werden Sekundenschlaf genannt; sie dauern Bruchteile von Sekunden bis zu einer oder zwei Sekunden, nicht länger. Sitzen wir untätig auf einem Stuhl, ist dies normalerweise unproblematisch. Falls wir aber gerade eine komplexe Maschine bedienen,  Auto fahren oder versuchen, eine facettenreiche Aufgabe sorgfältig zu lösen, können diese kurzen Aussetzer zur Katastrophe führen.

Folgen von Schlafentzug

Viele Faktoren unserer zunehmend chaotischen, rund um die Uhr geschäftigen Gesellschaft mit ihren verführerischen und anstrengenden Aktivitäten tragen dazu bei, dass sich das Problem des Schlafmangels verschärft.

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Bild: Pixabay 

Fred Hardinge, Direktor von PositiveChoices.com, DrPH, MPH, RD

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