Zum Hauptmenü springen

Essen – geniessen – glücklich sein

Warum ist in unserer modernen und leistungsstarken Welt das Essen immer noch so kostspielig und zeitraubend? Das störte den 24-jährigen Software-Entwickler Rob Rinehart so sehr, dass er sich auf die Suche nach einer besseren Möglichkeit machte, um Nahrung zu sich zu nehmen. Er vertiefte sich in Biologiebücher und forschte auf dem grossen Gebiet der Ernährungswissenschaft. Schliess­lich mixte er aus verschiedenen Pülverchen einen Shake, in dem seiner Meinung nach alle notwendigen Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine enthalten sein sollten.

In einem 30 Tage lang dauernden Experiment verzichtete er vollständig auf feste Nahrung und nahm nur sein selbstgebrautes «Getränk» zu sich. Er überprüfte seine Blutwerte und seinen Gesundheitszustand und hielt die Ergebnisse in einem Blog fest.Mit drei Portionen flüssiger Nahrung fühle er sich vital und leistungsfähig. Dazu spare er viel Zeit, Strom und Wasserkosten, meinte der junge Amerikaner.

Ja, wo er Recht hat, hat er Recht. Diese komprimierte Nahrungsaufnahme lässt die mühsame Menüplanung, den lastenschleppenden Einkauf und die zeitaufwändige Arbeit in der Küche – vom Zubereiten der Speisen bis hin zum Abwasch – hinfällig werden. Das geschmacksneutrale Mixgetränk lässt sich sogar stehend einverleiben. So fällt auch das Tischdecken und Abräumen weg. Schneller geht es wohl kaum.

Mit dieser Effizienz können nicht einmal mehr die Fastfood-Angebote mithalten. Beim schnellen Essen bekommt man aber immerhin etwas zwischen die Zähne. Auch Geschmack ist vorhanden, der zwar überall gleich ist, doch dafür weiss man zuverlässig und in jeder Hinsicht, was einen erwartet.

Mehr als das Stillen der Grundbedürfnisse

Essen ist weit mehr als nur schnelle Nahrungsaufnahme. Essen und Trinken stillen grundsätzlich Hunger und Durst. Doch es geht weit über die Stillung dieser Grundbedürfnisse hinaus, es ist Bedürfnisbefriedigung auf mehreren Ebenen. Schon im Säuglingsalter wird die Nahrungsaufnahme auch mit Wärme, Zuwendung und Geborgenheit verbunden. Essen ist überdies ein soziales Ereignis, indem die Bedürfnisse von Gemeinschaft, Austausch und Zugehörigkeit gedeckt werden.

Und schliesslich ist Essen ein sinnliches Erlebnis, bei dem das Geniessen eine wesentliche Rolle spielt.

Weiterlesen? Laden Sie den ganzen Artikel kostenfrei herunter!

 

Bild: Pixabay

Heidi Albisser, Lebensberaterin, Köchin

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Wege aus der Depression

Die ganzheitliche Anti-Depressionskur – NewstartPlus praktisch

Depression, Burnout und chronische Müdigkeit gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. In der Schweiz sind davon über 500 000 Menschen behandlungsbedürftig betroffen. Meistens werden ihnen bloss Psychotherapie und/oder Medikamente angeboten. Alternative wirksame Behandlungsmöglichkeiten sind zwar vorhanden, werden aber in weniger als 5 % der Fälle durchgeführt.

  • Was sind die Ursachen dieser gewaltigen Epidemie?
  • Was kann man tun, wenn man davon betroffen ist?
  • Wie kann man heil werden, wie sich schützen?

mehr lesen

Nach der Krise ist vor der Krise

Wie stärke ich mein Immunsystem? Seit Anfang 2020 raubt ein Thema uns den Atem: das Corona-Virus. Der Weg zurück in die Normalität scheint beschwerlich und langsam. Wird unsere Welt nach dieser Krise noch dieselbe sein?

mehr lesen

Der intelligente Darm und seine Billionen Freunde

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, nicht genug Anerkennung für eine Tat bekommen zu haben? Haben Sie schon einmal die eine oder andere Überstunde in der Arbeit eingelegt, ohne dass es jemand bemerkt, geschweige denn Ihnen dafür gedankt hat?
mehr lesen

Vitamine und Eisen verkürzen das Leben

Erneut kommt eine Studie zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen Menschen ohne Mangelzustände mehr schadet als nutzt.
mehr lesen

Fachkongress zu pflanzenbasierter Ernährung

23.04.2018/APD - Vom 20. bis 22. April fand in Berlin im Henry-Ford- Bau der Freien Universität der fünfte „VegMed-Kongress“ statt. „Pflanzenbasierte Ernährung als Medizin – Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen“ lautete das diesjährige Motto.
mehr lesen