Zum Hauptmenü springen

Wenn die Luft ausgeht ...

Ein 38-jähriger Patient bemerkt Anfang Juni, dass ihm seit Kurzem bei körperlicher Anstrengung «die Luft ausgeht». Er kann nicht richtig durchatmen und muss sein Tempo reduzieren. Zusätzlich kommt es zu schlimmen Hustenanfällen mit Erstickungsgefühl,

welche bis zu 30 Minuten andauern. Schleim löst sich nur ab und zu, er ist sehr zäh und patzig, aber nicht eitrig. Fieber ist nicht nachweisbar. Diverse Hustensäfte haben bisher keine Wirkung gezeigt, und nach zwei durchwachten Nächten mit Husten und Luftnot wird ein Lungenfacharzt aufgesucht.

Welche Ursachen können dem Symptom Luftnot zugrunde liegen? Welche Untersuchungs-möglichkeiten zur Diagnosefindung stehen dem Lungenfacharzt zur Verfügung?

Das Erstgespräch (Anamnese)

Ein ausführliches Erstgespräch bringt oft schon entscheidende Informationen für die Diagnose. Hinter dem Gefühl, «die Luft geht aus», verbirgt sich ein buntes Bild an unterschiedlichen Beschwerden. Da jedes für sich bereits typisch ist, wird das Gefühl oft folgendermaßen beschrieben:

  • ich kann nicht richtig durchatmen
  • es sitzt etwas auf meiner Brust
  • mein Brustkorb ist zu eng
  • etwas schnürt mir die Kehle zu
  • das Atmen ist anstrengend, tut weh
  • ich muss immer wieder tief durchtamen
  • ich kann nur sitzend schlafen
  • es brodelt und pfeift beim Atmen.

Wichtig sind auch noch Fragen nach bekannten Allergien und Rauchgewohnheiten.

Die klinische Untersuchung

Das Abhören und Abklopfen der Lunge ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Diagnose.

Weiterlesen? Laden Sie den ganzen Artikel kostenfrei herunter!

Dr. med. Monika Wild, Wien, A, Fachärztin für Lungenkrankheiten

Folgende Artikel finden Sie in dieser Rubrik auch noch:

Tabakindustrie beeinflusst Gesundheitspolitik

Die Einmischung der Tabakindustrie in die Gesundheitspolitik stoppen. Seit 2005 ist die internationale Tabakkonvention der Weltgesundheitsorganisation WHO in Kraft. Je mehr Länder die Übereinkunft ratifizieren, desto aggressiver versucht die Tabakindustrie, die Umsetzung der Konvention zu untergraben. Die Tabakkonzerne bekämpfen vor allem diejenigen Massnahmen der WHO-Tabakkonvention, die einen Rückgang der Verkäufe von Tabakwaren bewirken: ein Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring, gut sichtbare Warnhinweise auf den Packungen und ein hundertprozentiger Schutz vor Passivrauchen. Diese Einmischung der Tabakkonzerne in die Gesundheitspolitik hat die Weltgesundheitsorganisation zum Thema des Welttags ohne Tabak 2012 gemacht.
mehr lesen

Schweizer Bevölkerung für generelles Tabakwerbever

Medienmitteilung von Sucht Schweiz - 5. Dezember 2016: Über zwei Drittel der Bevölkerung befürwortet ein generelles Tabakwerbeverbot mit Ausnahme der Verkaufsstellen. Aber selbst ein lückenloses Werbeverbot wird von einer guten Mehrheit unterstützt.

mehr lesen

Geschlechterspezifische Prävention nötig: Alkohol und Tabak

Lausanne/Schweiz. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Ergebnisse der internationalen Untersuchung (HBSC) von Schülerinnen und Schülern lasse keine Zweifel zu, schreibt Sucht Schweiz: Der Geschlechterunterschied bei Gesundheit und Risikoverhalten bleibe trotz der gesellschaftlichen Entwicklung hin zur Gleichberechtigung bestehen.
mehr lesen

Gesunder Lebenswandel verlängert das Leben um Jahre

Länger leben dank Früchten, viel Bewegung, wenig Alkohol und keinen Zigaretten: Dies zeigt eine neue Studie der Sozial- und Präventivmediziner der Universität Zürich, die erstmals Auswirkungen von Verhaltensfaktoren auf die Lebenserwartung in Zahlen fasst. Die Resultate sollen in die Prävention und die Gesundheitsberatung in den Arztpraxen einfliessen. 
mehr lesen

Neues Leben – Schlafapnoe

Neues Leben – neue Lebensqualität 
– dank erfolgreicher Behandlung von Schlafapnoe Interview mit Ulrich Gurtner, Reformierter Pfarrer, Krankenhausseelsorger, Langenthal, CH

mehr lesen