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Trotzdem Ja zum Leben sagen

Kennen Sie Personen in Ihrer Nachbarschaft oder Ihrem Bekanntenkreis, die selbst den allerschwierigsten Momenten energisch und beherzt ins Auge sehen?

Es gibt Menschen, die in Gesellschaft mit anderen aufblühen und sich in jeder Umgebung stets zugehörig und verbunden fühlen. Viktor Frankl war so ein Menschentyp. Als junger Arzt kam er ins Konzentrationslager. Dort verlor er seine ganze Familie. Er blieb jedoch frei von allen Impulsen der Rache und der Vergeltung. Er sah das Gute im Menschen und überwand damit das viele Böse. Trotz aller Verluste, Schmerzen und Verzweiflung ist sein Leben ein Zeugnis dafür, dass wir immer wieder die Wahl haben trotzdem Ja zum Leben zu sagen1. Diese Haltung wurde zum Credo seiner therapeutischen Tätigkeit und die Grundlage der von ihm gegründeten Logotherapie und Existenzanalyse.

Auch der Theologe, Pastor und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer ging in die Geschichte als Person ein, die nie müde wurde, seinen Mitmenschen Trost, Mut und Hoffnung zuzusprechen. Im Gestapo-
gefängnis beschrieb ihn einer seiner Mithäftlinge mit folgenden Worten: «Bonhoeffer war immer guter Laune, immer gleichbleibend freundlich und gegen jedermann zuvorkommend, sodass er zu meinem Erstaunen binnen kurzer Frist seine nicht immer von Menschenfreundlichkeit erfüllten Wächter im Gestapogefängnis in seinen Bann zog.»

Um nach einem Aushängeschild für den Optimismus zu suchen, müssen wir aber gar nicht so weit in die Geschichte zurückblicken. Kein Mann begeistert heutzutage Jung und Alt mehr, als ...

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Robbie Pfandl, Biel, Schweiz, M. SC. Psychologie, Pflegefachmann Intensivpflege

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Vergebungsforschung beweist: Vergebung ist lernbar

In den letzten Jahren wurde das Wesen und die Wirkung von Vergebung zunehmend wissenschaftlich erforscht. Unter anderem stellt sich auch die Frage, ob Gruppeninterventionen (z.B. Seminare) um Vergebung zu lernen und anzuwenden hilfreich sind. Von verschiedenen Teams sind bisher eine Reihe von Studien publiziert worden. Dabei konnte ein positiver Effekt von Vergebungsprogrammen nachgewiesen werden, sowohl für alte und junge Menschen, für Männer und Frauen, für Katholiken und Protestanten, sowohl bei Suchterkrankungen, bei körperlichen Problemen wie Herzerkrankungen und auch bei Beziehungsproblemen.
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Abgucken erwünscht – so kommen wir in Bewegung!

Kennen Sie das auch noch aus Ihrer Schulzeit? Man schreibt eine Klassenarbeit, hat sich mehr oder weniger gut vorbereitet und verspürt doch den grossen Drang, beim Nachbarn abzugucken. Wehe aber, wenn man vom Lehrer erwischt wird! Dann gibt es einen Verweis, eine schlechte Note und eine Meldung an die Eltern. Da heisst es, gut zu überlegen, ob man diese Folgen in Kauf nimmt oder nicht doch lieber ehrlich und selbstständig seine Arbeit schreibt. Warum also diese Überschrift? Sollen Sie doch zum Abgucken animiert werden?

Meine Antwort lautet aus vollem Herzen: JA.
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Vertrauen – in die Wiege gelegt?

Wir vertrauen jeden Tag, ohne darüber nachzudenken. Wir vertrauen darauf, dass die Brücke, über die wir fahren, hält und dass der Bäcker frische Semmeln gebacken hat. Trotzdem ist das nicht so einfach.

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Bewegung belebt

Über die erstaunlich vielseitigen, positiven Auswirkungen regelmässiger körperlicher Aktivität.

Wenn ich an einem dunklen Wintermorgen merke, dass ich Mühe habe, aus dem warmen Bett und in die «Gänge» zu kommen, hilft mir eine kurze, intensive Bewegungseinheit auf meinem Cross-Trainer. Spätestens nach der folgenden Dusche fühle ich mich völlig wach, neu belebt, leistungsfähig. Wenn ich an einem Sommerabend von einem langen Praxistag müde und erschöpft bin und trotzdem noch einen Spaziergang entlang dem nahegelegenen Fluss mache, mit meiner Frau zu einer kurzen Ausfahrt mit dem Tandem aufbreche oder im See schwimmen gehe, dann fühle ich, wie die Last des Tages schwindet; ich komme wieder zu mir selber, fühle mich neu belebt.
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Von Schlaf und regelmäßiger Erholung

Schlaf- und Ruhemangel Von der Schlafforschung wissen wir, dass einem erschöpften Verstand mit größerer Wahrscheinlichkeit schwere Fehler unterlaufen.
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