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Ganz Mensch – ganz gesund sein

Einer der häufigsten Wünsche zur Jahreswende oder an Jubiläen ist: «Und vor allem, bleib gesund!» Doch was heißt das? Was ist eigentlich Gesundheit? Ist nur der gesund, der die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfüllt?

Gesundheit? Gesund?

«Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen». Wer ist demnach wirklich gesund? Es könnte also ein – wie auch immer – Behinderter nie von sich behaupten, gesund zu sein, zumindest solange die Behinderung anhält.

Alwin

Als Kind habe ich öfters in einem Nachbarort einen spastisch gelähmten Mann besucht. Ich war von ihm total fasziniert. Er lag auf seiner fahrbaren Pritsche mit einer Lederdecke umhüllt. Versorgt wurde er von seiner Großmutter. Die Eltern hatten ihn verstoßen, als sie merkten, dass bei der Geburt nicht alles glatt gegangen und ihr kleiner Junge behindert war. «Wir wollen keinen Krüppel!» Dieser Alwin lag auf seiner Pritsche als fröhlicher Mensch. Seine Sprache war nur sehr schwer zu verstehen, seine Bewegungen schienen unkoordiniert. Doch er strahlte ansteckende Zufriedenheit aus. Er betete jeden Tag, dass es wenigstens einige Stunden nicht regnet und ihn seine Oma vor das Haus an den Gehsteig fahren kann. Auf der Lederdecke lagen Faltblätter mit aufmunternden Worten, Kalendersprüche u. a. Er freute sich über jeden Passanten, dem er ein frohes Wort mitgeben konnte und der ein Faltblatt mitnahm. Er erkannte für sich darin seine Lebensaufgabe, die er mit Freude erfüllte. Am Abend dankte er Gott für den wunderbaren Tag, für seine Liebe zu ihm und dass er eine Aufgabe zur Freude der Menschen erfüllen durfte.

War dieser frohe und glückliche Schwerstbehinderte krank oder gesund? Krank, behindert, aber glücklich? Wie geht das?

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Bernd Wöhner, Pflegefachmann, ehemaliger Geschäftsführer des Deutschen Vereins für Gesundheitspflege

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Jeder 12. Todesfall alkoholbedingt

Bern/Schweiz, 03.07.2013/APD. Jeder 12. Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen, heisst es in einer Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit BAG und von Sucht Schweiz von 1997 bis 2011 durchgeführt wurde. „Im Jahr 2011 sind dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren, drei von fünf dieser Todesfälle“ seien durch chronisch starken Alkoholkonsum bedingt, der bei Frauen bei Einnahme von durchschnittlich zwei und bei Männern bei vier Standardgläsern pro Tag (20 bzw. 40 Gramm reiner Alkohol) beginne.
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Freude macht optimistisch

Als ich ein kleines Mädchen war, machte mir mein Vater ein wunderschönes Puppenhaus. Es hatte sogar Beleuchtung. Ich spielte gern mit dem Haus und der Puppenfamilie.

Pech im Puppenhaus

Der Esszimmertisch war aus Plastik und hatte vier Beine. Als das erste Bein brach, sagte ich meiner Mutter: «Macht nichts, ich kann den Tisch so drehen, dass das fehlende Bein gegen die Wand steht, und dann wird der Tisch noch mit drei Beinen stehen können.» Als das nächste Bein brach, lautete mein Kommentar: «Ist es nicht gut, dass das Bein an derselben Seite brach wie das Erste? So kann ich eine Garnrolle darunter stellen, und der Tisch wird noch stehen.» Als das dritte Bein brach, knickte ich auch das verbliebene Bein ab und sagte: «Ok, das Bein brauche ich nicht mehr. Nun kann ich die Garnrolle in die Mitte schieben und die Tischplatte wird darauf stehen!»
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Abgucken erwünscht – so kommen wir in Bewegung!

Kennen Sie das auch noch aus Ihrer Schulzeit? Man schreibt eine Klassenarbeit, hat sich mehr oder weniger gut vorbereitet und verspürt doch den grossen Drang, beim Nachbarn abzugucken. Wehe aber, wenn man vom Lehrer erwischt wird! Dann gibt es einen Verweis, eine schlechte Note und eine Meldung an die Eltern. Da heisst es, gut zu überlegen, ob man diese Folgen in Kauf nimmt oder nicht doch lieber ehrlich und selbstständig seine Arbeit schreibt. Warum also diese Überschrift? Sollen Sie doch zum Abgucken animiert werden?

Meine Antwort lautet aus vollem Herzen: JA.
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Trotzdem Ja zum Leben sagen

Kennen Sie Personen in Ihrer Nachbarschaft oder Ihrem Bekanntenkreis, die selbst den allerschwierigsten Momenten energisch und beherzt ins Auge sehen?
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